Innungen Berlin: Unterstützung für das Handwerk

Rund 3,4 Millionen Einwohner, 100.000 Hunde, mehrere Hunderttausend Autos und unzählige Kleinbetriebe auf einer Fläche von 168,42 Quadratkilometern. Berlin ist in vielerlei Hinsicht die größte Stadt in Deutschland. Das Besondere an Berlin, das Menschen von überall aus der Welt in die Metropole an der Spree zieht, ist das bunte Gemisch aus Menschen aller Nationen, die mit ihrer Kultur nicht nur das öffentliche Leben, sondern auch die Wirtschaft der Stadt bereichert haben.

Gerade kleinere Betriebe stehen der Marktmacht größerer Zulieferer oder Abnehmer häufig hilflos gegenüber. Darum ist die Innung, in der an Kleingewerbe reichen Spree – Metropole eine besonders hoch angesehene Institution. Kaum eine andere Stadt in Deutschland bietet ein so breites Portfolio an unterschiedlichen Innungen wie Berlin. Ob nun Malerinnung, Bäckerinnung, Kfz Innung, Elektroinnung, Metzger- oder Friseurinnung, nahezu jede Branche ist in der Stadt durch eine Innung vertreten. Die Innungen der Stadt bündeln und koordinieren die Interessen ihrer vielen Mitgliedsbetriebe und bringen diese gegenüber Politik, Gesellschaft oder Geschäftspartnern ihrer Mitglieder zum Ausdruck.

Innungen in Berlin engagieren sich in der Fortbildung ihrer Mitglieder

Neben der Interessenvertretung fühlen sich die Innungen auch für die Beratung und Fortbildung ihrer Mitglieder verantwortlich. Hierzu gibt es in Berlin viele Fach – Seminare, bei welchen sich Handwerker und andere Kleingewerbetreibende das neueste Wissen zu Unternehmens- und Rechtsfragen aneignen können. Besonders aktiv in der Beratung ihrer Mitglieder sind die Tischlerinnung und die SHK (Innung für Sanitär, Heizung, Klempner und Klima).

Grund zur verstärkten Aktivität der Innung gibt es genug. Wie kaum eine andere Handwerksbranche sind Tischler und Handwerker im Sanitärbereich gleichermaßen, von dem wachsenden Klimabewusstsein der Berliner betroffen. Wörter wie energetische Sanierung und energieeffizientes Bauen sind lange schon im alltäglichen Sprachgebrauch von Städtern in Deutschland angekommen. Die Märkte, die hier entstehen, müssen richtig bedient werden, um ein langfristiges Bestehen der Anbieter zu gewährleisten.

Neben der Fortbildung ihrer Mitglieder betreiben die Innungen auch Werbung im Bereich des umweltbewussten Bauens, um die Nachfrage in diesem Bereich weiter zu steigern. Beispielsweise lässt die SHK im Rahmen der Initiative „Wir checken Deutschland“ Energiechecks an den Häusern der Stadt vornehmen. Eine gute Möglichkeit den Kunden die Sparmöglichkeiten, die eine energetische Sanierung bietet, zu demonstrieren.