Der Feinwerkmechaniker in Mittelfranken – für die Präzision im Metallhandwerk

Der Beruf des Feinwerkmechanikers ist zu Beginn der 90er Jahre in das Angebot des Ausbildungsbereiches bei der Innung in Mittelfranken aufgenommen worden. Die 1914 gegründete Innung mit Sitz in Nürnberg änderte 1992 ihren Namen. Durch die neu formulierte Handwerksordnung wurde aus der Innung für Mechaniker und Maschinenbauer die heutige Innung für Feinwerktechnik in Mittelfranken. Bei den über 200 Mitgliedsbetrieben der Innung ist es möglich, sich auf drei verschiedene Schwerpunkte im Bereich der Feinwerkmechanik zu spezialisieren: Maschinenbau, Werkzeugbau und Feinmechanik.

Feinwerkmechaniker: drei Optionen – eine Entscheidung

Bei den drei Schwerpunkten liegt der Fokus auf der Präzision im Metallhandwerk. Feinwerkmechaniker arbeiten regelmäßig mit manuellen oder computergesteuerten Werkzeugmaschinen und planen und analysieren dabei die Arbeitsabläufe. Die Spezialisten im Maschinenbau und der Feinmechanik erlernen vor allem die Herstellung von Präzisionsteilen. Das Montieren und Anfertigen von Bauteilen, elektronischen Mess- und Regelkomponenten sowie hydraulischen Steuerkomponenten zählt hierbei zu den Hauptaufgaben. Auszubildende im Bereich des Werkzeugbaus fertigen insbesondere Werkzeuge für die Elektro- und Automobilindustrie an. Vor allem in diesem Bereich ist höchste Genauigkeit gefragt.

Ablauf der Ausbildung als Feinwerkmechaniker

Die Ausbildung zum Feinwerkmechaniker ist in zwei Teile gegliedert, wobei der erste Abschnitt bei allen drei Schwerpunkten identisch ist. Im zweiten Teil wird der Auszubildende speziell in seinem gewünschten Schwerpunkt ausgebildet und erhält somit fachspezifisches Wissen. Die Dauer der Ausbildung variiert, wie bei jeder anderen Ausbildung, zwischen zwei und dreieinhalb Jahren. Zur Auswahl der Mitgliederbetriebe der Innung für Feinwerktechnik Mittelfranken stehen zudem weitere Ausbildungen zum Mechatroniker für Kältetechnik und zum Zweiradmechaniker. Des Weiteren hat sich die Innung zur Aufgabe gemacht überbetriebliche Ausbildungslehrgänge und Meistervorbereitungskurse für alle Auszubildenden anzubieten.

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