Der Zentralverband des deutschen Handwerks als Dachorganisation

Die 53 Handwerkskammern, 36 Zentralfachverbände des Handwerks, sowie wissenschaftliche und wirtschaftliche Verbände sind unter dem Dach des Zentralverbandes des deutschen Handwerks zusammengefasst. Mit 947.000 Betrieben, in denen rund 4,8 Millionen Arbeitskräfte beschäftigt sind, bildet das deutsche Handwerk 12,2 % des deutschen Arbeitsmarktes. Dadurch ist auch der Zentralverband des deutschen Handwerks einer der größten Verbände der deutschen Wirtschaft mit Sitz im Berliner Haus.

Aufgaben des Zentralverbands

Alle handwerkspolitischen Fragen und eine gemeinsame Ausrichtung in den Fachgebieten sind die hauptsächlichen Bereiche mit denen sich der Verband befasst. Darüber hinaus besteht auch ein eng verknüpfter Kontakt mit der Europäischen Union in Brüssel und der Zentralverband ist unter anderem Mitglied der UEAPME (Europäische Union des Handwerks und der Klein- und Mittelbetriebe).

Übersicht der Struktur

In 4 Ebenen, der Kreis-, Bezirks-, Landes- und Bundesebene ist der Zentralverband strukturiert. Auf Kreis- und Landesebene agieren dabei die Kreishandwerkerschaften und Innungen, die den Handwerkskammern untergeordnet sind. Auf Landesebene befinden sich die Landesverbände und die regionalen Kammertage, um dann auf Bundesebene in die Zentralfachverbände und den deutschen Handwerkskammertag zu münden.

Partnerschaften und Engagement

Doch nicht nur im Inland ist der Zentralverband aktiv. Auch Partnerschaften mit ähnlichen Verbänden in Mittel- und Osteuropa, sowie in der Dritten Welt, sichern einen regen Austausch mit anderen Regionen. Förderung kleiner und mittelständischer Betriebe steht hierbei für den Zentralverband immer im Vordergrund.

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