Fachgemeinschaft Bau Berlin: Neue Branchendaten veröffentlicht

Auch in diesem Jahr hat die Fachgemeinschaft Bau Berlin wieder Daten rund um das Bauwesen in der Hauptstadt und Brandenburg veröffentlicht. Wie jedes Jahr wird die Erhebung sehnsüchtig von der Bauindustrie erwartet. So wird der Bericht über die „Bauwirtschaftlichen Eckdaten“ als einer der wesentlichen Indikatoren für die gegenwärtigen Verhältnisse und die zukünftige Entwicklung der Branche in der Region bewertet.

Auch in diesem Jahr zeigt sich das Bauwesen wieder als eine der wichtigsten Wirtschaftsbranchen. So waren, nach Angaben der Fachgemeinschaft Bau Berlin, im Mai 2010 rund 19.000 Menschen in Berlin und rund 32.000 in Brandenburg in einem festen Beschäftigungsverhältnis im Baugewerbe tätig.

Fachgemeinschaft Bau Berlin: Entspannung der Lage zeigt sich nur in Berlin

Auch die Entspannung der Wirtschaftslage, zumindest in der Hauptstadt, spiegelt sich in den Daten der Fachgemeinschaft Bau Berlin wieder. Insbesondere bei dem für das Baugewerbe besonders wichtigen Wohnungsbau ist eine deutliche Verbesserung der Lage ersichtlich. Rund 11 Prozent mehr Arbeitszeit wurde in Berlin bis Ende Mai 2010 für den Bau von neuen Wohnflächen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum investiert. Im Straßenbau war der Anstieg mit etwa 13 Prozent sogar noch deutlicher. Rückgängig war die Bautätigkeit dagegen in den Bereichen des gewerblichen Hoch- und des öffentlichen Tiefbaus. Allerdings konnte der Rückgang von Bautätigkeit in diesen Bereichen von Zugewinnen bei Wohnungs- und Straßenbau und öffentlichem Hochbau kompensiert werden, sodass letztlich ein positives Fazit für die Hauptstadt gezogen werden kann.

Entgegen der positiven Ergebnisse aus der Bundeshauptstadt, ergab die diesjährige Erhebung der Fachgemeinschaft Bau Berlin eine verminderte Bautätigkeit in Brandenburg im Vergleich zum Vorjahr. Besonders stark war der Rückgang der investierten Arbeitsstunden im Wohnungsbau mit 15 Prozent und im gewerblichen Hochbau mit über 13 Prozent. Hinzugewinnen konnte lediglich der öffentliche Hochbau, in den knapp 10 Prozent mehr Arbeitszeit investiert wurde, wie im gleichen Vorjahreszeitraum.

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