Förderprogramme sollen umweltfreundliches Bauen anregen

Ob nun Klimawandel, Holzhandel, Atomausstieg oder Windkraftparks. Kaum ein anderes Thema wurde in den vergangen Jahren in Presse und Politik so häufig und so intensiv diskutiert wie Umweltthemen. Manche der umweltpolitischen Maßnahmen, die im Rahmen der Diskussionen besprochen wurden, sind schon jetzt auf regionaler oder sogar auf Bundesebene umgesetzt. Darunter sind auch vielfältige staatliche Förderprogramme zur Subventionierung energiesparender Techniken. Energetisches Bauen ist das Wort der Stunde. Viele Privathaushalte und Unternehmen sind bereits auf den fahrenden Zug aufgesprungen und profitieren dabei nicht nur von Fördergeldern, sondern auch von Heiz- und Stromkostenersparnissen.

Förderprogramme von Staat und Innungen

Förderprogramme gibt es mittlerweile in vielen Bereichen des Hausbaus. Insbesondere im Bereich der Wärmedämmung können Bauherren lukrative Zuschüsse vonseiten des Staates in Anspruch nehmen. Aber auch Kraft – Wärme – Kopplungsanlagen (KWK) unterliegen der staatlichen Förderung. Die Anlagen dienen zur Erzeugung von Energie und Wärme gleichermaßen und zeichnen sich durch eine besondere Energieeffizienz aus. Durch die Förderung der KWK verfolgt die Bundesregierung das Ziel den Co2 Ausstoß in Deutschland langfristig zu reduzieren. Neben der direkten Förderung bieten solche Anlagen auch die Möglichkeit Einnahmen, durch Einspeisung überschüssigen Stroms in das Netz, zu beziehen. Neben Maßnahmen der Wärmedämmung und der Anschaffung von KWK gibt es auch Förderprogramme für Solar- und Photovoltaikanlagen und Anschaffungen im Rahmen der energetischen Gebäudesanierung wie zum Beispiel von energiesparenden Fenstern.

Und auch Innungen stellen in der Zwischenzeit umfassende Förderprogramme für energetisches Bauen bereit. So können Hausbesitzer in Berlin und in anderen Städten im Rahmen der Initiative „Wir checken Deutschland“ beispielsweise die Erstellung von Energiebilanzen beantragen. Anhand der Ergebnisse können dann Umbaumaßnahmen beratschlagt werden. Träger der Initiative sind die städtischen Sanitärinnungen (oder SHKs).

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