Innungen in Hamburg betreuen die wichtigste Branche in der Stadt

Die Hamburger Wirtschaft ist insbesondere für ihren florierenden Handel und ihr Verlagswesen bekannt. Der größte Arbeitgeber in der Stadt ist jedoch das Handwerk. Rund 15.000 Handwerksbetriebe haben ihren Sitz in Hamburg. Damit ist das Wohl der Branche ein wesentlicher Faktor für das Wachstum und das städtische Sozialwesen in der Hansemetropole. Bei einer solch großen Anzahl an vorwiegend kleingewerblichen Betrieben ist eine zentrale Organisation besonders wichtig.

Ob nun Bäckerinnung, Schumacherinnung oder Friseurinnung, die Organisationen sind für die Wahrung der wirtschaftlichen Interessen ihrer Branche zuständig. Gerade in der Ära des Internets ist Information ein zentrales Gut in der Wirtschaft. Informationen zu sammeln, zu verdichten und in Entscheidungsprozesse einzubinden, ist allerdings zeit- und damit auch kostenaufwendig. Was für große Industrieunternehmen Selbstverständlichkeiten sind, kann bei kleingewerblichen Strukturen nur durch die Bündelung finanzieller Mittel erreicht werden. So betreiben die Innungen in Hamburg eine umfassende Marktforschung, um ihre Mitglieder rechtzeitig über Veränderungen in der Wirtschaft, Technik oder in der politischen Landschaft der Region zu informieren.

Innungen in Hamburg machen das Handwerk fit für die Zukunft

Nicht nur die Medienlandschaft auch die Arbeitswelt hat sich durch den Einzug von Computern drastisch gewandelt. Um ihre Mitglieder auf die geänderten Anforderungen auszurichten, bieten Innungen in Hamburg nun auch Seminare am Computer an. So sollen gerade ältere Handwerksmeister mit neuen Technologien und deren Möglichkeiten in Bezug auf Produktion und Absatz vertraut gemacht werden.

Ein weiterer Punkt, in welchem die Innungen in Hamburg engagiert sind, ist die verbesserte Integration von Migranten in das Hamburger Handwerk. Immerhin über 3.000 der Handwerksbetriebe in der Stadt werden von Handwerkern mit Migrationshintergrund geführt. Der Erfolg der ausländischen Handwerker scheint für die Innungen in Hamburg Ansporn zu sein, ihre Integrationsbemühungen noch weiter zu intensivieren. So fanden bereits Fachveranstaltungen im Rathaus statt, bei denen vonseiten der Stadt und der Innungen Mittel und Wege besprochen wurden, wie die Förderung und Ausbildung ausländischer Fachkräfte weiter verbessert werden kann.