Handwerk in Berlin: Wege aus der Wirtschaftskrise

Die Wirtschaftskrise hat nicht nur Banken und Großunternehmen in Deutschland getroffen. Auch viele kleinere Unternehmen hatten unter der wirtschaftlichen Schwäche – Periode zu leiden. Auch das Handwerk in Berlin war und ist zum Teil noch betroffen. Dabei sind zwischen den Handwerksbranchen im Berliner Handwerk große Unterschiede bei der Wirkung der Wirtschaftskrise, auf die Umsätze und Gewinne, ersichtlich.

So zeigten sich die Auswirkungen im öffentlichen Bausektor, aufgrund staatlicher Fördermaßnahmen, so gut wie gar nicht, während kleingewerbliche Handwerker hingegen schwer unter der Konsumzurückhaltung im privaten Sektor litten und teils hohe Einbußen in Kauf nehmen mussten. Insbesondere Betriebe, die nicht auf einen festen Kundenstamm zurückgreifen konnten, brachte die konjunkturelle Lage im Raum Berlin an den Rand der Insolvenz oder in vielen Fällen auch darüber hinaus.

Das Handwerk in Berlin fordert mehr Unterstützung durch die Stadt

Damit das Handwerk in Berlin nun wieder besser in Tritt kommt, erwarten Handwerksbetriebe und Innungen von den politischen Entscheidungsträgern der Bundeshauptstadt eine stärkere Unterstützung. Konkret gefordert werden dabei, Maßnahmen im Rahmen des Bürokratieabbaus wie eine Vereinfachung der Antragsstellung im Baugewerbe oder auch Standortverbesserungen für das Handwerk in Berlin.

Speziell komplizierte Antragsverfahren standen bei den Handwerkern im Mittelpunkt der Kritik. Dass dieser Umstand keineswegs nur auf Bürokratieverdruss zurückzuführen ist, zeigt die Tatsache, dass mittlerweile ein großer Teil der Arbeit der Unternehmen in die Kommunikation mit städtischen Einrichtungen fliest. Ein weiterer Kritikpunkt ist die zunehmende Vergabe von Bauaufträgen an auswärtige Anbieter. Speziell bei der Vergabe öffentlicher Bauaufträge wünscht sich das Handwerk in Berlin eine größere Beachtung durch die Stadt.

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