Innungen in Karlsruhe: Handwerk in Baden

Schloss Gottesaue, Kaiser Wilhelm Denkmal, das Naturkundemuseum oder der große Schlossgarten samt Schloss – die Stadt Karlsruhe ist eines der kulturellen Zentren im Süden Deutschlands. Neben seiner kulturellen Bedeutung ist die 290.000 Einwohner Stadt auch der bedeutungsvollste Gerichtsstandort in der Bundesrepublik. So ist Karlsruhe seit Bestehen der Bundesrepublik Sitz des Bundesgerichtshofs und des Bundesverfassungsgerichts.

Neben den vielen Gastronomen, Händlern und Läden für Kleidung und Schuhe sind auch die Handwerker der Stadt überwiegend Kleingewerbetreibende. Diese Anbieter bedürfen daher eines besonderen Schutzes, da sie auf sich alleine gestellt über keine große Lobby zur Wahrung ihrer Interessen verfügen. Für die Vertretung der Handwerker in Stadtpolitik und Medien Karlsruhes sind darum Dachdecker Innung, Friseurinnung, Malerinnung und Co. zuständig.

Innungen in Karlsruhe: Moderne Betreuung für das Handwerk

Die Innungen sind neben der politischen Interessenvertretung natürlich auch mit der Beratung ihrer Mitgliedsbetriebe in sämtlichen Fragen der Betriebsführung tätig. Dabei geben die Körperschaften des öffentlichen Rechts besonders in unternehmerisch schwierigen Zeiten wie Krisen Hilfestellungen für ihre Handwerksbetriebe. Und auch in Angelegenheiten der Ausbildung im Handwerkswesen sind die Innungen aktiv.

Eine besondere Einrichtung in Karlsruhe ist das „Neue Forum Baumanagement“ – kurz NFB. Hierbei handelt es sich um einen Zusammenschluss freier Architekten und Baubetriebe in der Region. Eine der wesentlichen Aufgaben des Forums ist die berufsübergreifende Erarbeitung problemorientierter Lösungsansätze im Bereich der Planung und Organisation von Baustellen. Hierzu werden von der Organisation verschiedene Managementbausteine erarbeitet, die als Richtlinien für den organisatorischen Aufbau und die Abläufe auf Baustellen fungieren.