Innungen in München: sind wichtig für das Geschäftsklima

München ist mit fast 1,4 Millionen Einwohnern die größte Stadt im Süden Deutschlands. Kaum eine andere Stadt in Deutschland hat so viele Besonderheiten zu bieten wie die Stadt an der Isar. So ist die Stadt für das alljährlich stattfindende Oktoberfest bekannt. Neben dem traditionsreichen Volksfest der Stadt sind auch der englische Garten und das deutsche Museum einen Besuch wert.

Die Grundlage für den kulturellen Reichtum der Stadt ist natürlich die Münchner Wirtschaft. Neben dem Autobauer BMW und der übrigen Großindustrie sind hier natürlich auch die vielen kleingewerblichen Betriebe der Stadt gemeint. Daher ist es von größter Wichtigkeit für die Stadt, ein gutes Klima für das Kleingewerbe und für mittelständische Betriebe zu schaffen. Innungen spielen hier eine große Rolle.

Innungen sind in München vielfältig vertreten

Ob nun Handwerk oder Dienstleistungsgewerbe, so gut wie alle Berufsfelder sind in München durch eine Innung vertreten. Da wären beispielsweise die Bäckerinnung, Malerinnung, Elektroinnung und Friseurinnung sowie die örtliche SHK (Innung für den Sanitärbereich) und natürlich eine Kfz-Innung. Die Innungen beraten die Mitglieder ihrer Branchen in rechts- und betriebswirtschaftlichen Angelegenheiten, wirken an der Erstellung der Ausbildungsverordnung für ihr jeweiliges Berufsfeld mit und bieten viele Seminare an, um das berufliche Vorankommen ihrer Mitglieder zu fördern.

Eine der größten Innungen der Stadt dürfte die Bauinnung München sein. Rund 400 Mitgliedsbetriebe umfasst die Organisation. Die vielen Baufirmen werden von der Stadt auch dringend benötigt, da auch in München einige Großbauprojekte angesetzt sind. Nur so kann die bayrische Stadt im Wettbewerb der Großstädte bestehen. Das wohl beeindruckendste Projekt ist der geplante Bau dreier Hochhäuser nahe der Münchner Innenstadt. Trotz einiger Prestige Objekte, die zum Bau freigegeben wurden, wünschen sich viele Vertreter der IHK und der Münchner Innungen mehr Mut vonseiten der Stadtvertreter, architektonisch neue Wege zu beschreiten und Veränderungen am Stadtbild vorzunehmen.