Innungen in Rostock: Betriebe profitieren durch optimale Infrastruktur

Die norddeutsche Hansestadt Rostock ist mit etwa 200.000 Einwohnern die größte Stadt im Bundesland Mecklenburg-Vorpommern und wird durch 24 Innungen im Bereich der Handwerksbetriebe unterstützt. Rostock war vor der Wiedervereinigung Deutschlands eine traditionelle Handels- und Industriestadt. Durch den Zusammenschluss hat Rostock jedoch Mitte der 90er Jahre stark an Arbeitskräften durch Abwanderungen nach Westdeutschland eingebüßt. Heute liegt der wirtschaftliche Fokus der Stadt auf dem Faktor Tourismus. Mit zahlreichen Urlaubsinseln vor der Küste ist Rostock gerade im Sommer ein beliebtes Reiseziel. Insbesondere der große Hafen bietet durch die Reedereien Scandlines und TT-Line Überfahrtmöglichkeiten in das benachbarte Skandinavien und kurbelt somit den Tourismus an.

Die optimale Infrastruktur bildet die Grundlagen für das Ansiedeln zahlreicher Handwerksbetriebe und den Zusammenschluss durch 24 Innungen in Rostock. Für die Betriebe stehen der Bahn-, See-, Luft- und Straßenverkehr zu Verfügung. Diese lassen die Handels- und Dienstleistungsmöglichkeiten wieder aufleben. Nur wenige Städte in Deutschland können eine solche Verkehrsstruktur aufweisen.

Innungen in Rostock als fester Bestandteil der Kreishandwerkerschaft

Die Kreishandwerkerschaft Rostock – Bad Doberan wird durch 24 Innungen in und um Rostock gebildet. Die Innungen für Bauhandwerk, Bekleidungshandwerk, Kälte- und Klimatechnik, Kfz-Handwerk und die Dachdecker- und Elektroinnungen sind nur einige von vielen rund um die Hansestadt.

Die Innung für Bekleidungshandwerk ist zwar mit zehn Mitgliedsbetrieben am kleinsten jedoch am aktivsten. Durch eine enge Zusammenarbeit der einzelnen Betriebe wurde eine Modekollektion mit Hilfe der Innung entworfen, die auf Messen und Veranstaltungen zu sehen ist. Generell bieten die Innungen in Rostock eine Vielzahl von Seminaren und Weiterbildungslehrgängen an. Sie füllen ebenfalls eine beratende Funktion in Rechts- und Wirtschaftsangelegenheiten für ihre Mitgliederbetriebe aus und wirken bei der Planung für die Ausbildungsordnung mit.

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